Didi Sommer wurde geboren, ist im Mühlviertel aufgewachsen, lebt und arbeitet aber schon mehr als die Hälfte seines Lebens in Wien.
Dort pflegt er seine Mundart, in der er nicht nur spricht, sondern auch schreibt – und zwar alles: seine Mails, seine SMS und WhatsApp und natürlich auch seine Geschichten.
Nomen est Omen – sein Name ist Programm, denn „Diet“ bedeutet „Volk“ und „mar“ heißt „sagenhaft“, er ist somit ein Geschichtenerzähler aus dem Volk. Man lauscht gerne und gespannt seinen pointierten Lebens-Geschichten, in denen man sich als Mensch wiederfindet.
Die schönsten Geschichten schreibt eben das Leben und Didi Sommer bringt sie unters Volk.
Aber bitte Diet nicht mit Diät verwechseln, denn mit Diäten wurde er schon als Kind gequält und deswegen liebt er heute das Essen umso mehr.
Zum Titel: „Endlich“ is Didi Sommer wieder der „Sommer„.
Didi (er)findet sich neu oder wieder und kehrt zurück zu sich selbst.
Die meisten Männer reden nicht gern.
Und nicht viel.
Didi Sommer schon.
Und zwar über sehr Persönliches.
Didi Sommer erzählt in seiner Mundart: urig, authentisch und ehrlich. Manchmal zu ehrlich. Dialekt hat ja leider einen schlechten Ruf und wird oft mit mangelnder Intelligenz assoziiert. Oder noch schlimmer: mit polterndem Nationalstolz. Diese Vorurteile möchte Didi entkräften, er weiß, jeder Dialekt ist erhaltenswert und man kann eine Realität versprachlichen, die sich im Hochdeutschen schwer vermitteln lässt. Dialekt ist ein emotional einzigartiger Ausdruck. Wie heißt es schön: „Man lebt nicht in einem Land, man lebt in einer Sprache“
Dialekt als Sprache des Humors verbindet Menschen. Und Didi Sommer spricht Humor.
Text: Didi Sommer
Regie: Nadja Maleh
Fotos: Johannes Zinner
Preise: Grazer Kleinkustvogel, Silbernes Passauer Scharfrichterbeil, Salzburger Sprössling, Pongauer Sprössling
Tätigkeiten: Schauspieler, Kabarettist und Ensemblemitglied der „Langen Nacht des Kabaretts“
Grazer
Kleinkunstvogel
Publikum
Passauer
Scharfrichterbeil
Silber
Salzburger
Sprössling
Pongauer
Sprössling